Besondere Plakate der FDP

Manchmal können Plakate tatsächlich etwas auf den Punkt bringen.

 
Abraham Lincoln wie gut gelagerter, alter Wein
Ralph Dahrendorf modern und treffend
Dag Hammskjöld so einfach kann es sein
Immanuel Kant rein vernünftig
George Bernhard Shaw wenig ängstlich
Albert Schweizer hätten Sies's gedacht
Marion Gräfin Dönhoff zwischen den Stühlen
Hans-Dietrich Genscher kategorischer Imperativ
Chinesen eben nicht vom Winde verweht
Junge Liberale Postkarten der Freiheit

 


Abraham Lincoln

Ihr werdet kein Interesse an den Öffentlichen Angelegenheiten
und keinen Enthusiasmus wecken,
wenn ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt.

Ihr werdet den Armen nicht helfen,
indem ihr die Reichen ausmerzt.

Ihr werdet die Schwachen nicht stärken,
indem ihr die Starken schwächt.

Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen,
indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen

Ihr werdet den Armen nicht helfen,
indem ihr die Reichen ausmerzt

Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen,
wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.

Ihr könnt den Menschen nie auf Dauer helfen,
wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten.


Ralf Dahrendorf

"Liberalismus ist im Grundsatz eine durchaus klare und einfache Zielrichtung des politischen Handelns:
Es kommt darauf an, alles zu tun, um die Lebenschancen des Einzelnen zu erweitern.
Je mehr Menschen mehr Lebenschancen haben, desto liberaler ist eine Gesellschaft."

"Liberal sein ist eine tätige, wache, klare,
wenn es sein muß - und es muß oft sein -
kämpferische Position."


Dag Hammerskjöld

„Freiheit besitzt man nur dann, wenn man sie anderen gibt.“


Immanuel Kant

„Niemand kann mich zwingen, auf seine Art glücklich zu sein,
sondern ein jeder darf seine Glückseligkeit auf dem Wege suchen,
der ihm selbst gut dünkt ... wenn er nur der Freiheit anderer ... nicht Abbruch tut.“


Albert Schweizer

„Ich bin ein freier Mensch. ... Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten. Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein zu führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, statt die dumpfe Ruhe Utopiens. Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben. Ich habe gelernt, selbst für mich zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: dies ist mein Werk.“


Marion Gräfin Dönhoff

„Der legitime Platz des Liberalen ist zwischen allen Stühlen. Es darf ihn nicht kümmern, wenn er von allen Seiten beschimpft wird. Wer stark genug ist, den Vorwurf der Linken zu ertragen und vor der Rechten nicht in die Knie zu gehen, der kann auch der Zukunft getrost entgegensehen – selbst wenn der Liberalismus immer wieder totgesagt wird.“


Hans-Dietrich Genscher

„Ein Liberaler zu sein heißt auch immer, ein Gefährdeter sein. Natürlich sind wir rechts und links von Kräften umgeben, die uns für überflüssig halten. Weil wir ihnen suspekt sind, weil wir es ihnen und uns selbst schwer machen mit unserem kategorischen Imperativ: Daß nämlich jede politische Entscheidung dem Bürger mehr Freiheit verschaffen müsse und nicht weniger. Daß es nicht mehr Autorität über den Bürger sondern um mehr Autonomie für den Bürger geht.“


George Bernhard Shaw

„Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten“


Die alten Chinesen

„Wenn der Wind der Veränderungen weht,
bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“

... aber keine Windkraftanlagen :-))


JUNGE LIBERALE